Diversity Management und warum wir Vielfalt brauchen

Diversity: Weil wir Vielfalt brauchen

Filiz Scarcella Allgemein Leave a Comment

Weil viel Vielfalt viel Freude macht

Seit ein paar Tagen und für manche auch Wochen herrscht ein weltweiter Ausnahmezustand, der viele von uns zwingt sich selbst zum Schutz der – und auch vor – anderen zu isolieren. Die Agilsten unter uns nehmen das Ganze relativ gelassen, switchen einfach auf Homeoffice um und weiter gehts. Für andere wiederum ist der Zustand sehr belastend, denn neben der Isolation kommen vielleicht noch weitere negative Faktoren auf uns zu, die das Leben erschweren. Unklare Informationslage, ungeahnte wirtschaftliche Folgen, Sorgen um Angehörige aus Risikogruppen, kurz: eine Menge an Ängsten und Unsicherheiten in ganz vielen Lebensbereichen mit denen jeder von uns zurzeit lernen muss mit umzugehen. Zudem leiden die zwischenmenschlichen Beziehungen nun durch Isolation mehr als zuvor.

Wie das Arbeiten im Homeoffice funktioniert und wie wir da die Beziehungen zu den Arbeitskollegen pflegen können, dazu habe ich bereits einen sehr erfolgreichen Artikel geschrieben: Arbeit im Home-Office: Wie funktioniert die Beziehung zum Team?“

Jede Krise ist eine Chance

Trotzdem seh ich – wie (fast) immer optimistisch in die Zukunft. Vielleicht ist dieser Stopp, dieses uns auferlegte Innehalten, zu interpretieren als ein Weckruf, den ich, Du und viele andere Menschen brauchen? Jede Veränderung von Aussen ist immer auch eine Chance, Dein Inneres zu verändern, um dem neuen Aussen gerecht zu werden und ich denke, dass gerade jetzt, wo so viele von uns isoliert wohnen, arbeiten, leben, deutlich wird, wie sehr wir auf die Vielfalt anderer angewiesen sind. In der Gesellschaft, in der wir leben, sind wir alle zwar stets auf maximale Individualität bedacht, aber sobald wir alleine zuhause sind, merken wir, dass uns das gar nicht so viel nützt.

Diversity Management in Zeiten der Coronavirus Krise

Denn mit wem sollen wir dann unsere Individualität feiern? Mit wem sollen wir über unterschiedliche Ansichten streiten? Mit wem sollen wir Kompromisse finden, die alle zufrieden stellen und mich, Dich und jede Form von organisiertem Zusammenleben oder -arbeiten nach vorne bringen?

Auf die aktuelle Eigenbrötler Zeit, die eigentlich nur die Klimax jahrelanger Entwicklungen ist, kann, meiner Meinung nach, nur eine Zeit maximaler, gelebter Vielfalt folgen. In der wir uns alle endlich wieder an der Andersartigkeit der anderen erfreuen können und die Menschheit als den bunten Haufen zu betrachten und akzeptieren lernen, den sie nun mal ist.

Viel Vielfalt gleich viel Input gleich viel Output?

Neben der Vorfreude, die ich jetzt bei Dir wecke, auf die Zeit in der Du endlich wieder raus kannst, die Strassen voll sind mit den wildesten Dir unbekannten Menschen, mit denen Du jederzeit und völlig spontan in Kontakt treten kannst, möchte ich Dir einen kurzen Überblick geben über ein paar Glaubenssätze, die mir helfen, aus der vielen Vielfalt auch ein viel an Output zu generieren. So kannst Du ganz bequem von wo auch immer Du gerade bist an Deinem Mindset arbeiten und mit viel Vielfalt viel Freude haben.

Die Welt ist kein Kuchen

Oft haben wir Angst davor unsere Mitmenschen könnten uns etwas wegnehmen, wenn wir es mit ihnen teilen. Egal ob es dabei um Mitgefühl, Informationen oder XYZ geht. Wenn wir so denken, stellen wir uns das, was wir (nicht) teilen, gerne als einen Kuchen vor. Und ein Kuchen hat nun einmal nicht unendliche Stücke und wenn ein Stück aufgegessen ist, kann man es auch nicht noch mal essen. Wenn Du den Kuchen in Deinem Kopf allerdings durch die neuronalen Verbindungen beziehungsweise Informationen die dort rumschwirren ersetzt, so wie zum Beispiel dieser Blogartikel, dann hast Du die Information nach dem Du den Blogartikel mit all Deinen Bekannten & Frollegen geteilt hast immer noch.

Diversity Management bedeutet Information zu teilen

Nur dass dank Dir und Deiner Bereitschaft zu teilen die Information jetzt allen zur Verfügung steht. Wenn Du es also schaffst, in der Welt weniger Kuchenstücke und mehr frei fliessende Informationen zu sehen, dann fällt es Dir sicher auch viel leichter einzusehen, dass Dir niemand etwas wegnehmen kann. Hab keine Berührungsängste vor all den vielfältigen und neuen Verbindungen und Kooperationen, die es zu entdecken gibt, sondern teile Deinen Wissens- und Informationsreichtum und vor allem Deine Menschlichkeit.

Vergleiche bringen nichts

Dem Thema “Vergleiche” habe ich bereits einen ganzen Blogartikel gewidmet: Warum vergleichen wir uns

Gerade wenn wir Menschen treffen die ganz anders sind als wir selbst, passiert es schnell, dass wir Vergleiche anstellen, um uns selbst im Verhältnis zu dem/der Anderen einzuordnen. Diese Einordnung bringt uns jedoch gar nichts ausser ein vermindertes, oder auf falschen Tatsachen aufgebautes, Selbstwertgefühl. Der ehrliche und offene Austausch mit anderen kann Dir aber helfen, zu entdecken, was Du wirklich machen willst. Wenn Du also jemanden kennenlernst, der etwas ganz anderes macht, denkt, ist als Du selbst, versuche nicht direkt zu vergleichen und zu bewerten, sondern halt inne und analysiere was Du für Dich von diesem Menschen lernen kannst. Und vielleicht magst Du ja auch überlegen was der Mensch von Dir lernen kann.

Gemeinsamkeiten entdecken hilft uns Unterschiede zu feiern

Es fällt uns oft leichter, Merkmale bei anderen auszumachen, die uns voneinander abgrenzen und diese Merkmale dann negativ zu besetzen, anstatt uns auf das zu konzentrieren was uns verbindet. Wenn Du Dich bei einer neuen Begegnung aber erst einmal auf die Gemeinsamkeiten besinnst, fällt es Dir später leichter die Unterschiede, die Du feststellst, auch als bereichernd zu empfinden, anstatt als etwas, das Dich von anderen separiert. Das kannst Du in jeder Lebenssituation anwenden.

Beispiel: Ganz egal, welche Position auf der Visitenkarte Deines Gegenübers angegeben ist, seid ihr beide eure eigenen Leader (denn Führung beginnt immer bei Dir selbst). Ihr übernehmt beide für euer Handeln Verantwortung, beide versucht ihr eure Ziele zu erreichen. Wenn Du mit diesem Mindset auf die andere Person zugehst, wird es Dir viel leichter fallen aktiv zuzuhören und etwas für Dich von seiner oder ihrer Strategie der Zielverfolgung mitzunehmen. Wenn Du Dich direkt innerlich verschliesst, nur weil Dein Titel auf der Visitenkarte eventuell einen anderen gesellschaftlichen Rand suggeriert, schliesst Du damit auch ein beidseitiges Wachstum von vornherein aus.

Verurteile Dich nicht selbst

Wenn Du selbst der Überzeugung bist, keinerlei Vorurteile zu haben und jeden Menschen als ein weisses Tuch betrachtest, dann kann ich Dir mit grosser Gewissheit sagen, dass es da noch so einiges an Deinem Mindset zu verändern gibt, um Vielfalt wirklich leben zu können. Als sozialisierte Menschen sind wir beinahe dazu verdammt uns stets selbst als Teil bestimmter Gruppen zu betrachten. Um diese Gruppen zu definieren musst, Du sie zwangsläufig von anderen Gruppen abgrenzen. Ganz egal wie Du Dich selbst also gerade definierst, das gelingt nur durch eine Unterscheidung zu etwas anderem. Und die Gefahr ist immer, dass aus dieser Unterscheidung Abgrenzung wird. Das passiert natürlich erst recht, wenn Du Dir der Unterscheidung nicht selbst bewusst bist. Schubladen existieren in unser aller Köpfe, und dafür brauchst Du Dich nicht selbst zu verurteilen. Aber nur wenn Du die Schubladen kennst, kannst Du auch erkennen, dass alle Schubladen in der gleichen Kommode stecken und dann kannst auch Du mit Freude in jede einzelne Schublade mal reingucken. 

Diversity Management bedeutet Schubladen im Kopf abzubauen

Carpe Diem

Egal wo Du gerade bist, nutze die Ruhe die aktuell herrscht, um an Dir und Deinem Mindset zu arbeiten. Nach der langen Isolation wird die Menschheit nur so um sich wirbeln mit Energie und ich möchte Dir helfen, diese Energie für Dich nutzbar zu machen anstatt Dich davor zu verschliessen. 

Gerne verrate ich Dir noch mehr Tipps bei einem unverbindlichen virtuellen Kaffee. Suche Dir jetzt Deinen Termin aus.

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