Klartext zu sprechen ist nicht einfach und lohnt sich trotzdem.

Warum fällt es so schwer Klartext zu sprechen?

Filiz Scarcella Allgemein 9 Comments

„Bla, bla, bla … “ – Ich sitze als stiller Beobachter in einem Mitarbeitergespräch und verfolge das Wort-Theater. Es wird umeinander und um das eigentliche Thema herumgetanzt. Es werden verbale Verbeugungen vor dem anderen gemacht. Die Führungskraft lobt, die Wangen des Mitarbeiters färben sich rötlich. Zweiter Akt, Szenenwechsel: Es soll um die Unpünktlichkeit des Angestellten gehen. „Ich weiss ja, dass Sie kein Frühaufsteher sind aber könnten Sie nicht vielleicht, das nächste Mal, wenn es denn keine Umstände macht, schon um 8 Uhr im Büro sein?”, sagt die Führungskraft und fügt noch schnell ein Lob für den guten Kaffee an, den der Mitarbeiter kocht, wenn er denn dann da ist.

Warum reden wir nicht einfach Klartext?

Warum fällt es uns so schwer zu sagen, was wir eigentlich denken?

Klartext ist die Schwerste aller Sprachen.

Hast Du schon einmal einer Freundin gesagt, dass Du denkst die neue Jeans sitzt am Hintern etwas knapp? Hast Du dem Chef schon mal gesagt, dass Du so ganz und gar nichts von seiner Idee hältst? Hast Du Deiner Oma schon mal gesagt, dass Du dieses Weihnachten keine Socken brauchst und die der letzten fünf Jahre auch nicht trägst?

Wir haben ganz einfach Angst vor den Folgen unserer Ehrlichkeit. Wir wollen niemanden verletzen, keine Sympathiepunkte verlieren. Harmonie gehört zu unserer Komfortzone, Kritik oder Konflikte eher selten. Wir schleichen wie eine Katze „um den heissen Brei“, um uns nicht die Zunge zu verbrennen. Irgendwann finden wir eine Stelle, an der uns die Temperatur passt und wir tasten uns vorsichtig an. Oder wir lassen den Brei eben ganz stehen, sagen gar nichts. Dann doch lieber mit den Kollegen über den Chef meckern, lieber in der Clique darüber lästern, dass die Freundin wohl ein wenig zugenommen hat. Vorne Ponyhof, hinten Misthaufen.

Klartext sprechen ist nicht leicht.

Im Arbeitsleben läuft es genauso. Viele Führungskräfte scheuen sich davor, ihre Mitarbeiter zu kritisieren, aus Angst, dann weniger sympathisch und viel zu autoritär zu wirken. Manch einer meint, der partnerschaftlich-kooperative Führungsstil schliesst klares Feedback aus. Fehltritte der Mitarbeiter werden zwar registriert aber nicht angesprochen. So wird die Harmonie bewahrt. So bleibt’s gemütlich.

Ein weiterer Klartext-Feind: Der Konjunktiv.

Schon mal versucht mit einer grösseren Freundesgruppe ein Treffen zu planen? In der Chat-Gruppe wird viel aber eben auch gar nichts gesagt. Man könnte ja, wenn man denn wüsste, wann und wo. Aber dann müsste man sich festlegen. Aber wer weiss denn schon, was dann ist. Auch hier gibt es wieder zahlreiche Beispiele aus dem Arbeitsalltag. Statt klarer Ziele wird da eher eine schwammige Richtung angegeben, statt definierter Aufgaben könnte, sollte, wenn denn wöllte.

Wollen wir eigentlich Klartext hören?

Wollen wir eigentlich Klartext hören?

Was meinst Du? Schwierige Frage, oder? Wir wollen nicht angelogen werden und das Gefühl hintergangen worden zu sein, ist nie prickelnd. Wir wissen theoretischerweise, dass uns Kritik, wenn sie konstruktiv angebracht wird, weiterbringt. Trotzdem gibt es wohl kaum jemanden, der es liiiiebt kritisiert zu werden. Klar, theoretischerweise wollen wir wissen, ob die Jeans sitzt oder nicht und trotzdem knackst das Selbstbewusstsein mal ganz kurz, wenn sie zu eng ist.

Dann kommt da aber einer, stellt sich hin und redet eben mal Klartext. Er macht eine wirklich klare Ansage, nimmt eine Position ein und steht dann konsequent dahinter. Auf der einen Seite bewundern wir Menschen, die Klartext reden und die sich nicht vor Konflikten fürchten. Sie sind ehrlich und sie bewegen etwas. Auf der anderen Seite stempeln wir diese selbstbewussten Persönlichkeiten aber auch schnell ab: „Mensch, der hat aber ein Ego. Der muss auch immer seinen Senf dazu geben.“

Wollen wir Klartext hören? Sag Du es mir!

Warum lohnt es sich Klartext zu reden?

Weichen wir dem Unangenehmen nur aus, dann überlassen wir unserem Leben gänzlich dem Schicksal. Schwimmst Du nur mit, drehst Dein Fähnchen immer schön mit dem Wind, dann verlierst Du die Kontrolle. Die Vermeidungstaktik befördert Dich ganz schnell in eine Abwärtsspirale und auf Dauer in die Mittelmässigkeit.

Wer nicht Klartext spricht, wird schnell missverstanden. Wer erst gar nichts sagt, wird auch überhaupt nicht verstanden. Es ist manchmal nicht leicht auf den Punkt zu kommen, aber würden wir es alle öfter tun, wäre das Leben ein ganzes Stück unkomplizierter. Denn genau das machen wir alle nur zu gern – Dinge, Situationen, Beziehungen verkomplizieren.

Klartext kommt persönlich viel besser an

Klartext kommt ganz persönlich noch viel besser rüber.

Welches Chat-Tool nutzt Du bei der Arbeit? WhatsApp? Skype? Slack? Da fliegen Nachrichten nur so von einem Kollegen zum anderen und ein persönliches Gespräch wird glatt überflüssig. Erst wenn immer öfter etwas missverstanden wird, ein Scherz nicht so ankam, wie er gemeint war, eine Anweisung „zu befehlend” (ALLES IN GROSSBUCHSTABEN) ankam, wird laut aufgeschrien: Wir müssen an unserer Kommunikation arbeiten!

Wie wäre es denn zur Abwechslung mal mit einem Gespräch unter vier Augen? Nimm doch mal den Hörer ab und ruf den Kollegen im Home Office an, setz Dich mit dem Mitarbeiter hin um ein Projekt oder eine Leistung zu besprechen! Lass uns wieder persönlicher werden!

6 Tipps für mehr Klartext

  • Sei Dir selbst im Klaren!

    Kannst Du Klartext reden, wenn Du nicht im Klaren bist, wer Du eigentlich bist und was Du eigentlich willst? Willst Du klar kommunizieren, dann musst Du eine Meinung haben, eine Mission. Nicht „irgendetwas muss sich ändern“, sondern „x muss sich ändern, weil y und wir machen das mit z“. Traue Dich eine Meinung zu haben und finde heraus, wie genau die aussieht. Was ist Dir wirklich, wirklich wichtig?

  • Weniger Buzzwords, mehr Verständlichkeit

    Willst Du verstanden werden, musst Du in einer Sprache sprechen, die Dein Gegenüber versteht. Was helfen all die Fremdwörter, das Fachchinesisch, die Zahlen und Diagramme, wenn der Andere sie nicht versteht? Was kommt dann eigentlich an – Bla, bla, bla und eine ganze Menge Unsicherheit. Vermeide Floskeln und nutze aktive Verben!

  • Sei konsequent!

    Du willst in Zukunft Klartext sprechen? Dann los! Mach’s auch! Sprich aus, was Du willst, setze Dir und anderen klare Ziele und dann sei konsequent! Steh zu Deinem Wort!

  • Nicht nur das „WAS“, vor allem auch das „WIE“

    Klartext zu reden bedeutete nicht, ganz unverblümt alles zu sagen, was Dir gerade durch den Kopf geht. Bleibe immer sachlich, kommuniziere auf Augenhöhe und mit Wertschätzung. Forme kurze, prägnante Sätze!

  • Vermeide Sandwich-Kritik!

    Verpacke eine Scheibe Kritik zwischen zwei Scheiben Lob und schon ist die ganze Sache viel leichter zu verdauen. Wem es schwerfällt, klare Worte zu finden und auch mal zu kritisieren, der wendet gern die Taktik der Sandwich-Kritik an. Vorsicht! Damit hinterlässt Du einen schalen Beigeschmack bei Deinem Gegenüber, der weder das Lob noch die Kritik wirklich ernst nehmen wird. Manche Ansage kann eben nicht mit Zucker überzogen und zwischen Brot gepackt werden.

  • Trau Dich!

    Hast Du schon einmal vor einem E-Mail-Entwurf gesessen und Dich gefragt: „Kann ich das jetzt wirklich so schicken? Ne, das klingt zu frech.” Probier’s doch einfach mal! Sag, was Dir wichtig ist und achte darauf, dass es für Deine Leser oder Zuhörer relevant ist.

Klartext zu sprechen heisst zu sagen, was Dir wirklich wichtig ist.

Ab morgen mehr Klartext

Mach Dir Dein Leben doch nicht so kompliziert! Achte auf Deine Worte! Lerne, Dich klar auszudrücken, sei prägnant, sage was Dir wichtig und was für andere relevant ist.

Du darfst trotzdem mit Worten spielen, Du darfst humorvoll sein und scherzen. Wenn Du aber willst, dass etwas wirklich beim anderen ankommt, ist Klartext gefragt.

Wie sieht’s bei Dir aus? Fällt es Dir schwer, Klartext zu reden? Oder hast Du Erfahrungen mit Deinen Kollegen und Führungskräften diesbezüglich gemacht?

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Mit meiner Can-Do-Einstellung unterstützt ich Dich als Führungskraft zu mehr Eigenverantwortung, Perspektive und Positivität. Ich bin für stärkenorientiertes Führen und möchte Dir helfen, Deine Mitarbeiter zum Mitunternehmer zu machen. Motivierte Mitunternehmer übernehmen schneller Verantwortung und können Entscheidungen gezielter treffen. 
Für Deine Zufriedenheit und persönlichen Erfolg unterstütze ich Dich bei Herausforderungen im Führungs- und Karrierealltag. Lerne mich bei einem virtuellen Kaffe kennen. Ich freue mich auf Dich.
Deine Filiz Scarcella

 

Comments 9

  1. Liebe Filiz
    Ein sehr interessantes, wichtiges und heikles Thema. Wer will schon Klartext hören? Und wer beherrscht die Kunst klaren Text so zu transportieren, dass der Gegenüber nicht verletzt wird oder sich verletzt fühlt? Das ist hartes Training und gelingt auch vielen trotz großem Bemühen nicht. Ich kann nur jedem empfehlen, dies mit einem guten Freund oder einen guten Freundin zu versuchen. Vorausgesetzt die Spielregeln können zu so einem Dialog im Vorfeld miteinander geklärt werden.
    Interessant ist, dass bei einem Brainstorming in der Regel alle Gedanken ohne Wertung zugelassen werden. Dies ist auch ein Weg, Eigen- und Fremdbilder auszutauschen.
    Grundsätzlich finde ich Deinen Ansatz sehr gut und wichtig. Auch Deine sechs Punkte für die Anwendung sind sicherlich ein guter Weg es zu versuchen, wenn man es will.
    Ich stelle fest, dass sehr wenige Menschen oder Kollegen oder Geschäftskontakte mit konstruktiver Kritik umgehen können. In der Regel bleibt das “jetzt bin ich aber beleidigt!” Und es wäre sehr hilfreich, wenn wir die Chance für Klartext nutzen könnten. Viele geschäftliche Entscheidungen, die durchaus nicht zum Erfolg geführt haben, könnten so vermieden oder zumindest abgeschwächt werden. Dazu habe ich sehr viele Erfahrungen machen können und es sehr bedauert, dass lieber mit dem Kopf durch die Wand gegangen wird ohne die Türe zu sehen.
    In diesem Sinne wünsche ich allen mehr klare Ansagen in konstruktiver Form und mit Wertschätzung des Gegenüber.

    1. Eine schöne Empfehlung hast Du hier ausgesprochen lieber Thomas. Genau so funktioniert es. Wir müssen es üben und trainieren. Wollen, dürfen ist gegeben. Können darf geübt werden. Deine Erfahrung “ich bin jetzt mal beleidigt” kommt tatsächlich viel zu oft vor und bringt uns keinen Millimeter weiter. Das sind die Reste aus Kindertagen, als unsere Eltern noch die Verantwortung für uns hatten und wir von ihnen durch “Nichterhalten” enttäuscht wurden. Dieses Verhalten konnten sehr viele Menschen leider nie ablegen. Das hat sehr viel mit Eigenverantwortung und Mut zu tun. Alles kostet seinen Preis. Was ist es Dir Wert Klartext zu sprechen und was für einen Preis bezahlst Du, wenn Du es nicht tust?!

      Du sagst, Du hast sehr viele Erfahrungen diesbezüglich machen dürfen. Kannst Du uns hier ein kleines Beispiel nennen, was für Dich am gravierendsten ist – was bei Dir noch am nachhaltigsten mitschwingt? Freue mich sehr davon zu lesen. Viel Erfolg und mehr klare Ansagen wünsche ich Dir!

      1. Hallo Scarcella,

        ich bin ganz zufällig in Euren Dialog eingestiegen.
        Deine Aufforderung nach einem Beispiel finde ich sehr konsequent.
        Genau das ist es, was auch mir immer wieder fehlt. Ich sage oft etwas, weil es sich so gut oder ineressant anfühlt ohne es komplett durchdacht zu haben. Da helfen mir dann solche Fragen nach Beispielen.
        Ich nehme das gerne in mein Kommunikations-Schema auf. Danke dafür.
        Werde in Hinkunft öfter Deine Beiträge ansehen.
        Alles Liebe
        Willi

        1. Hi Willi,
          Etwas zu sagen, nur weil wir denken, der andere will genau das jetzt hören oder weil wir Angst haben, unsere Meinung auszusprechen, ist nur menschlich. Wir haben uns alle gegenseitig dorthin erzogen. Macht uns diese Art der Kommunikation aber glücklich oder frei?
          Klartext lässt sich üben und Dein Vorhaben die genannten Beispiele anzuwenden, ist prima. Finde heraus, was Du willst und brauchst und dann sprich es aus!
          Vielen lieben Dank für Deinen Kommentar, Willi und ich hoffe, bald wieder von Dir zu hören.

          Liebe Grüsse
          Filiz

  2. Liebe Filiz,
    ich finde dich und deine Nachrichten echt großartig.
    Wenn du nicht klar sagst, was du willst, darfst du dich auch nicht wundern, dass du es nicht bekommst!
    Ich bin Geschäftsmann und habe gelernt, nicht lange herum zu eiern. Es ist mir klar, dass es manchen Menschen nicht passt, spart mir aber eine Menge Zeit. Ich bin immer (meistens) respektvoll, wertschätzend und klar. Für Gelabere ist mir die Zeit zu wertvoll.

    Ich freue mich immer, wenn ich deine News bekomme, lese sie gerne und lerne davon.
    Alles Liebe
    Günter

    1. Liebe Filiz,
      ich finde dich und deine Nachrichten echt großartig.
      Wenn du nicht klar sagst, was du willst, darfst du dich auch nicht wundern, dass du es nicht bekommst!
      Ich bin Geschäftsmann und habe gelernt, nicht lange herum zu eiern. Es ist mir klar, dass es manchen Menschen nicht passt, spart mir aber eine Menge Zeit. Ich bin immer (meistens) respektvoll, wertschätzend und klar. Für Gelabere ist mir die Zeit zu wertvoll.

      Ich freue mich immer, wenn ich deine News bekomme, lese sie gerne und lerne davon.
      Alles Liebe
      Günter

      1. Hallo Günter, danke Dir vielmals für Dein Kompliment und Kommentar. Genau – wenn Du klar sagen kannst, was Du willst und was Du brauchst, wirst Du auch immer ans Ziel kommen. Denn erst mit Klartext kannst Du verstanden werden. Der Ton macht natürlich auch immer die Musik. Und so wie wir spielen, so ertönt die Melodie. Wenn man rummeiert, kann es sein, dass man noch zu unsicher oder ungenau ist. Dann sollte man sich nochmals kurz mit der Klarheit beschäftigen und dann loslegen. LG Filiz

  3. Hallo Filiz,

    ich gehöre zu den Unverblümten, die “einfach” direkt mit der Tür ins Haus fallen, und sich wundern, dass das beim Gegenüber “gar nicht” oder “gar nicht gut” ankommt.

    Aus eigener Unbeholfenheit und schwer lädiert habe ich mich dann in mich zurückgezogen und wäre daran fast kaputt gegangen.

    Mit neuer Kraft und frischem Optimismus arbeite ich momentan an meinen Herausforderungen “Augenhöhe” und “Wertschätzung”.
    Zwei sehr wohlklingende Worte, die im echten Moment so anspruchsvoll sind.
    Wessen Augenhöhe gibt denn die Höhe vor, sodass eine Kommunikation”auf Augenhöhe” geschehen kann? -> die meines Gegenüber wahrscheinlich.

    Also muss ich dessen Augenhöhe zunächst “herausfinden”.
    Und dann?

    Angenommen mein Gegenüber spricht mit mir “von oben herab” weil das die innere Einstellung des Gegenübers ist (z.B. Eltern, Vorgesetzte, Menschen aus angesehen Berufsgruppen).

    Was bedeutet in diesem Kontext “auf Augenhöhe”?

    Wie kann ich in einer solchen Situation “Augenhöhe” herbeiführen?

    Wie kann ich dem Gegenüber wertschätzend mitteilen, dass diese Meinung/Einschätzung nicht teile und eine/meine andere Meinung vertreten?

    Viele Grüße
    Inga Siebert

    1. Hallo liebe Inga,
      vielen Dank für Deinen Kommentar. Du hast Recht! Wertschätzung, Augenhöhe, Fokus – all diese Begriffe klingen wunderschön aber wo fangen wir an? Was genau steckt dahinter?

      Augenhöhe sieht für jeden anders aus und hier gibt es auch kein richtig oder falsch, nicht nur schwarz und weiss. Hast Du Lust Dich mal mit mir auf einen virtuellen Kaffee zu treffen? Suche Dir gern hier einen Termin aus: https://filizscarcella.youcanbook.me

      Ich freue mich darauf Dich kennenzulernen und Dich zu unterstützen.

      Liebe Grüsse
      Filiz

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