Leaders are Readers - Beitragsbild zum Blogbeitrag Wieviel lesen erfolgreiche Menschen?

Leaders are Readers – Macht Lesen erfolgreich?

Filiz Scarcella Allgemein 1 Comment

Wer mich länger kennt, weiss von meinem Projekt „Lesewerk”, einem Unternehmen, welches ich schuf, um anderen Menschen Speed-Reading und den Umgang mit unserer Informationsflut beizubringen. Warum mir diese Themen so wichtig sind? Weil ich weiss, dass Lesen und das richtige Filtern und Verarbeiten von Informationen die schnellste Methode ist, sich weiterzubilden und erfolgreich zu werden. Ich möchte Dir heute zeigen, warum es für Deine Karriere so wertvoll ist, ab und an ein Buch (oder heute Deinen eBook-Reader) zur Hand zu nehmen und das Smartphone zur Seite zu legen.

Lesen erfolgreiche Menschen viel?

Frage ich in meinem Bekanntenkreis, wie viele meiner Freunde regelmässig lesen, so bekomme ich oft zu hören: „Ich habe viel zu viel Stress und überhaupt keine Zeit zum Lesen”.

Wie stellen das dann Entrepreneure und vielbeschäftigte Leute wie Elon Musk, Mark Zuckerberg und Warren Buffet an? Alle diese Herren lesen regelmässig und viel. Bill Gates soll um die 50 Bücher jährlich verschlingen, das ist ein Buch pro Woche.

Leaders are Readers - Erfolgreiche Menschen wie Bill Gates lesen viel und gerne.

Viele erfolgreiche Menschen beherrschen die Technik des Speed-Readings. Es ermöglicht ihnen innerhalb kurzer Zeit viele Informationen aufzunehmen und so zu mehr Wissen und Kompetenz. Aber wohin nun mit all den Informationen?

Tatsächlich muss unser Gehirn täglich mit einer regelrechten Informationsflut klar kommen. E-Mails, Social Media, Zeitschriften, Nachrichten – Wir werden mit Informationen geradezu bombardiert. Wie willst Du da noch wissen, was wirklich wichtig ist?

Um den Durchblick zu behalten, gilt es zu filtern und zu hinterfragen. Nicht alles muss stimmen, nur weil es jemand im Internet veröffentlicht hat, nicht alles ist für Dich gerade jetzt und hier wichtig.

Leaders are Readers – Stimmt das?

Leaders are Readers - Ein Zitat von Harry Truman

Natürlich ist nicht jede Leseratte gleichzeitig geborene Führungskraft oder automatisch erfolgreich. So einfach ist es dann doch nicht. Tatsächlich hat Lesen ausser der offensichtlichen Aufnahme von Informationen aber noch die ein oder andere positive Auswirkung auf Dein Gehirn, Deine Gesundheit und somit auch Deine Karriere.

Lesen entspannt und hilft Dir besser zu schlafen.

Lesen entspannt und hilft dabei, einzuschlafen.

Lesen kann Stress reduzieren, es entspannt, verlangsamt den Herzschlag und hilft sogar dabei einzuschlafen. Es muss kein ganzer Roman, kein Lexikon sein. Bereits sechs Minuten täglich in denen Du Dich nur auf das Buch in Deiner Hand konzentrierst, kann Deinen Stresspegel um bis zu zwei Drittel reduzieren.

Lesen trainiert Deine Soft-Skills.

Lesen fördert Soft Skills, wie zum Beispiel Empathie und hilft dabei, eine bessere Führungskraft zu werden.Gute Führungskräfte sind empathisch. Sie können sich in ihre Mitarbeiter hineinversetzen, fühlen und freuen sich mit, hören zu. Kannst Du Dich noch an die Bücher Deiner Kindheit erinnern? Pippi Langstrumpf, Die Kinder von Bullerbü – wie haben wir doch die Protagonisten geliebt?

Bücherwürmer haben von klein auf gelernt, sich in andere Personen hineinzuversetzen, in die Helden und Heldinnen der Bücher, die wir lasen. Willst Du ein Team führen, so solltest Du Interesse an der Persönlichkeit und der Geschichte eines jeden Deiner Mitarbeiter zeigen. Du solltest empathisch sein.

Lesen verbessert unsere Kommunikation.

Lesen verbessert die Kommunikationsfähigkeit und unser Vokabular.Was ist für gute und positive Kommunikation wichtig? Zu wissen, worum es geht, die Fakten zu kennen, eine ordentliche Recherche und gute Argumente. Viel wichtiger noch: Empathie. Wie bereits in Punkt zwei angesprochen, kann Lesen unsere Empathie stärken, was wiederum in einer Unterhaltung von ausserordentlicher Bedeutung ist. Wie willst Du wissen, ob Dich Dein Gegenüber wirklich versteht, ob ihm das Thema unangenehm ist und ob der Zeitpunkt passt, wenn Du Dich nicht in ihn hineinversetzen kannst?

In einem guten Buch lernen wir ausserdem oft unterschiedliche Perspektiven einer Situation kennen. Wissen wir, wie wir einen Zustand aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachten können, so hilft dies bei Lösungsfindung und dem Aufbau von Beziehungen.

Nicht zuletzt bildet regelmässiges Lesen natürlich unser Sprachgefühl und unsere Sprachkompetenz.

Lesen ist Training für Dein Gehirn

Lesen trainiert das Gehirn, es kommen neue Ideen und die Aufmerksamkeitsgabe verbessert sich.Dein Gehirn ist wie ein Muskel, der trainiert werden will. Je öfters Du Gewichte hebst, desto stärker wirst Du. Je öfters Du liest, desto öfter trainierst Du Dein Gehirn und somit Deine mentale Fitness.

Wenn Du Dich gern und öfters auf ein Buch konzentrierst, hast Du ausserdem eine höhere Aufmerksamkeitsspanne. Du kannst in der Regel auch andere Aufgaben disziplinierter durchführen – wenn es Dir denn Spass und Sinn bringt.

Lesen spornt Innovation an.

Lesen fördert die Innovation und hilft dabei, neue Ideen zu finden.Liest Du gern Kriminalromane, verlierst Dich gern in alternativen Dimensionen und Welten oder liebst den informativen Charakter von Sachbüchern, so wirst Du Neues herausfinden, keine Frage. Durch das Erleben einer anderen Realität, der Welt der Geschichte, lernst Du neue Perspektiven kennen.

Du wirst lösungsorientierter und kreativer – beides spornt wiederum Deine Lust auf Innovation an.  

Du hast Dir eine bestimmte Führungskraft oder einen erfolgreichen Menschen zum Vorbild genommen? Dann finde heraus, was er oder sie liest. Gehe in eine Bibliothek (oder online) und hole Dir das gleiche Buch. Du wirst erstaunt sein, wie viele neue Ideen durch eine neue Geschichte kommen werden!

Was lesen erfolgreiche Menschen?

Wer erfolgreich sein und andere Menschen führen will, der sollte immer neugierig bleiben, nie aufhören wollen zu lernen. Genau das tun wir, wenn wir uns dazu entscheiden ein Buch in die Hand zu nehmen, statt durch Facebook zu scrollen.

Oft höre ich den Ratschlag sowohl fiktive als auch nicht-fiktive Bücher zu lesen: Verliere Dich auf der Schatzinsel, löse einen Kriminalfall und tauche dann in eine Autobiografie ein. Oft sind es Fachbücher, die von erfolgreichen Menschen bevorzugt werden. Wissen ist Macht und viel Wissen steckt zwischen den Seiten eines Buches.

Wichtig ist meiner Meinung nach, dass Du liest, was für Dich und Deine Situation gerade wichtig und zutreffend ist. Was interessiert Dich jetzt? Was brauchst Du für Deine Rolle als Führungskraft und was bringt Dich weiter?

Mach Lesen zur Routine. Habe immer ein Buch neben dem Bett und entscheide Dich bewusst dazu, vor dem Schlafen ein paar Seiten statt ein paar Facebook-Updates zu lesen.

Was liest Du?

Liest Du gern und oft? Hast Du jemals die Erfahrung gemacht, dass ein Buch oder eine Geschichte etwas in Dir, in Deiner Karriere oder Deinem Führungsstil verändert hat? 

Hinterlasse mir gern einen Kommentar und teile diesen Artikel in Deinem sozialen Netzwerk! Vielleicht erreichst Du damit jemanden, der sich gerade Gedanken dazu macht.

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Comments 1

  1. Vor dem Schlafengehen lese ich gerade noch einmal „Die große Fahrt“ von Herbert Nachbar, der aus einem Ortsteil meiner Heimatstadt stammt. Es geht um die Reise des Autors 1960 auf einem Schiff der DDR-Handelsflotte nach Brasilien. Das ist für mich nicht Ostalgie, sondern ich mag diesen Autor einfach, der leider früh verstorben ist. Heute kann ja jeder reisen, wohin er will, wenn er das Geld hat, abenteuerlustig oder neugierig auf fremde Länder ist. Herbert Nachbar beschreibt so herrlich das Zusammenleben der Seeleute an Bord , von der OP an einem Besatzungsmitglied, von der Äquatortaufe , von Landgängen usw. Klar, die „rote Linie“ fehlt hier auch nicht, aber sie ist nicht so propagandistisch gestaltet, dass einem schlecht wird. Schön sind auch die gemeinsamen Treffen im Hafen mit Seeleuten aus „Westdeutschland“, bei denen alle das geteilte Deutschland bedauern.
    Ich lese meistens mehrere Bücher gleichzeitig, im Moment noch:“ Lob des Risikos“ von Anne Dufourmantelle, einer französischen Philosophin und Psychoanalytikerin, die im vorigen Sommer ihr Leben bei der Rettung zweier Kinder aus dem Meer verlor. Ich erhoffe mir von dem Buch Einsichten und den Mut, in meinem beruflichen Leben neue Wege zu gehen, was mit 55 Jahren schon fast mehr als nur ein Risiko ist.

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