Positive Worte fĂŒr ein positives Mindset

Positive Worte, positives Mindset

Filiz Scarcella Allgemein Leave a Comment

„I have a dream.“ – Vier kleine Worte, die Leben verĂ€ndert, die bewegen und den Lauf der Geschichte beeinflusst haben. Martin Luther King hatte einen Traum, eine Vision von Gemeinschaft statt Trennung, von Gleichheit statt Hass. Er ist nicht der Einzige, der mit seinen Reden (und den darauffolgenden Handlungen) sprichwörtlich Berge versetzt hat. Worte können bewegen, können verletzen und berĂŒhren. 

Was Du sagst, beeinflusst Andere und vor allem Dich selbst. Achtest Du auf Deine Sprache und Ă€nderst, wie Du Dich ausdrĂŒckst, verĂ€nderst Du auch Dein Mindset und damit Dein Verhalten. Deine Worte beeinflussen wie Du ĂŒber die Welt denkst. Worte beeinflussen Deine GefĂŒhle und so Dein GlĂŒck. Positive Worte, positives Mindset. Klingt ganz logisch und simpel, oder? Ich kann Dir verraten: Ist es nicht. Dazu wurde uns die Nörgelei, das „Aber“-Sagen, das Problem- und Ausreden-Suchen viel zu lange eingetrichtert. Ich werde heute mit diesem Blogbeitrag die ein oder andere festgerostete Schraube in Deinem Kopf umdrehen, vielleicht sogar die ein oder andere Mauer durchbrechen. Bist Du bereit? Klar! 

Deine Worte als Vehikel fĂŒr Dein Selbst

Du und ich, wir beide bewerten ein Wort oder eine Aussage vollkommen unterschiedlich. Was ich als besonders positiv oder negativ assoziiere, kann fĂŒr Dich eine ganz andere Bedeutung haben. 

Zwar sind Worte lediglich Aneinanderreihungen von Buchstaben, wir geben ihnen jedoch massgeblich Bedeutung, besprinkeln sie mit Emotionen, unseren Werten und Erfahrungen und machen sie so ganz unser eigen. Bin ich mir meiner Selbst bewusst, kann ich meine Worte gekonnt beeinflussen und vice versa. 

Auch wenn die Bedeutung einer jeden Formulierung ganz individuell sein kann, ist eines doch Fakt: Negative Wörter scheinen immer mĂ€chtiger, lösen mehr in uns aus und bleiben lĂ€nger im Kopf. Evolutionstechnisch hat das auch so seinen Grund. Erkannte zu Urzeiten jemand eine Gefahr und kommunizierte diese mit uns, mussten wir schnell reagieren, ohne gross nachzudenken. Logisch, schliesslich wollen wir alle ĂŒberleben und unsere Mitmenschen schĂŒtzen. VerĂ€rgerte Worte erhöhen so zum Beispiel die AktivitĂ€t des Angstzentrums im Gehirn und erschweren das Stressmanagement. 

Eine Ă€hnliche Wirkung haben die Wörtchen „nicht“ und „nein“. Probieren wir es doch gleich einmal aus! Denke jetzt NICHT an ein buntes Zebra! Na, wie viele Farben hat es in Deinem Kopf? Unser Gehirn verarbeitet Informationen in Bildern.

Ein anderes Beispiel: Du bist drei Jahre alt. Vor Freude quietschend kletterst Du auf dem Spielplatz umher. „Fall nicht runter!”, mahnt Deine Mutter, „Pass ja auf, sonst fĂ€llst Du gleich runter.“ Seufz. Die Erwachsenen wissen es doch immer besser, richtig? Plums, fĂ€llst Du runter und Deine Mutter stĂŒrzt herbei: „Ich hab’s Dir doch gesagt. Ich hab’s doch gewusst.“

Positive Worte beeinflussen uns auch als Kinder.

Wir wissen, was wir NICHT wollen

Wir sind ziemlich gut darin zu formulieren, was wir NICHT wollen. Warum? Weil wir so gern problemorientiert denken und uns auf das was wir nicht wollen einfacher fokussieren können. 

Lassen wir unsere negative Aussage alleinig stehen, statt sie zum Ausgangspunkt werden zu lassen, vermitteln wir mit unserem „nicht“ lediglich wovon wir weg wollen, ohne zu sagen wohin wir wollen. 

Sagst Du, was Du willst (und nicht nur, was Du nicht willst), bedeutet das automatisch, dass Du Dich bereits mit einer Lösung fĂŒr Deine Situation auseinandergesetzt und Alternativen entwickelt hast. 

Mein Tipp: Formuliere Deine Aussagen so um, dass Deinem GesprĂ€chspartner klar wird, was Du willst, ohne dass Du eine Verneinung verwendest. So wird aus „Ich will dieses Thema jetzt nicht bereden.“ ein „Hast Du heute Nachmittag, 14 Uhr Zeit? Lass uns das Thema dann bereden.“ Somit hat Dein GesprĂ€chspartner sofort mehr Klarheit und Du bist gleichzeitig viel wertschĂ€tzender und zielgerichteter in Deiner Kommunikation. 

Wir können auch ohne ABER

Machen wir doch gleich ein weiteres Gedankenexperiment: Stell Dir vor, ich komme zu Dir und beginne eine Unterhaltung mit den Worten „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht.“ (Dramatische Pause) Welche GefĂŒhle kommen nun in Dir hoch? Die gute Nachricht scheint irgendwie unwichtig, oder? Die Bange vor der schlechten, lĂ€sst böse Vorahnungen in Dir aufsteigen. Ähnlich verhĂ€lt es sich mit einem kleinen, unscheinbaren Wörtchen, dass sich ganz heimlich in unsere Kommunikation einschleicht, unsere GesprĂ€che torpediert und so, so vieles in Frage stellt: ABER

Auch wenn wir es nicht wahrnehmen, macht uns das Wort „aber“ das Leben unheimlich schwer. Es lĂ€sst uns unglaubwĂŒrdig erscheinen, wenn wir zum Beispiel sagen: „Ich bin ja eigentlich nicht so, aber ... “. Das Wörtchen „aber“ verleiht dem, was nach ihm kommen wird so viel Gewicht, dass der erste Teil des Satzes, sofort nichtig wird. 

Ähnlich verhĂ€lt es sich, wenn wir auf ein Kompliment ein „aber“ und dann eine Herabsetzung folgen lassen. „Deine Arbeit hat mir sehr gut gefallen, aber Du hĂ€ttest in dem ein oder anderen Punkt noch genauer sein können.“ - Na, freuen wir uns da noch ĂŒber den ersten Teil der Aussage?

Mein Tipp: Willst Du, dass Deine WertschĂ€tzung fĂŒr andere ankommt, dass Deine Aussage uneingeschrĂ€nkt gehört wird und dass Du Dir Deine eigene Freude nicht verdirbst, dann 


  • ersetze „aber“ durch eine neue Formulierung. Setze zu Beginn ein „und” ein, wenn Du „aber“ sagen möchtest und stelle Deinen Satz entsprechend um. Statt „Ja, aber 
“ könntest Du Deinem GesprĂ€chspartner wie folgt antworten: „Ja, ich finde Deinen Vorschlag gut. Und hast Du bereits dieses und jenes bedacht?“
  • mache einen Punkt und beende den Satz.

Wie oft benutzt Du das Wörtchen „Aber“ pro Tag? 

Positive Formulierungen statt Wort-Erbrochenem

Unser Gehirn ist fantastisch! Zahlreiche neurologische AblÀufe, in Millisekunden, jeden Tag. Bei so viel AktivitÀt ist es wichtig, dass wir wissen, worauf wir unsere Energie ausrichten und in welche Bahnen wir unsere Gedanken lenken. Hierauf haben wir Einfluss. 

Mit einer positiven Wortwahl fokussieren wir uns darauf, was wir wollen, wohin wir wollen und was uns motiviert. Je öfter wir positive Worte wĂ€hlen und je bewusster wir positive Kommunikation einsetzen, desto ausgeprĂ€gter und „geschulter” werden eben diese Bahnen in unserem Gehirn. Optimistisches, konstruktives Denken können wir nur entwickeln, wenn wir uns positiv ausdrĂŒcken. Das beginnt bei Deiner Haltung und Denkweise!

Ein Beispiel: 

Pessimistische Wortwahl: „Ich werde das nicht schaffen.”

Neutrale Wortwahl: „Mal sehen, ob ich das schaffen werde.”

Optimistische Wortwahl: “Ich schaffe das.”

Na, spĂŒrst Du, wie enorm der Unterschied zwischen diesen Aussagen ist und welche GefĂŒhle sie in Dir auslösen? Im Falle der pessimistischen Wortwahl erwartet der Sprecher bereits einen unguten Ausgang der Situation. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass dies tatsĂ€chlich eintrifft. Wer oft negativ spricht, wird leider wenig Positives erreichen. Du hast die Wahl wie Du eine Herausforderung angehst. Startest Du zuversichtlich oder gehst Du gleich zu Beginn von einem Misserfolg aus?

Mein Tipp: Vielleicht hast Du Dir bereits vor einer Weile vorgenommen Deine Sprache positiver zu formulieren, fĂ€llst dann aber im Alltag stĂ€ndig in alte, negative und urteilende Muster zurĂŒck. Mach Dir immer wieder bewusst, dass es mehrere Möglichkeiten gibt, um einen Sachverhalt zu beschreiben. 

Wie René Borbonus es in seinem Vortrag so gut und lyrisch beschreibt: Achte auf Deine Worte! 

Ohne wenn und aber: Rede Klartext!

„Könnte, wenn da nicht XX wĂ€re 
 “, wir verwenden den lieben Konjunktiv doch nur allzu gern und oft. Vor allem, wenn wir höflich oder nicht aufdringlich, bzw. verbindlich wirken wollen. Die Folge unklarer Botschaften sind dann hĂ€ufig MissverstĂ€ndnisse und Verwirrung. Was? HĂ€tte, hĂ€tte Fahrradkette?

Mein Tipp: Sprich Klartext! Formulierst Du Deine Aussagen konkret, wirkst Du auf Dein GegenĂŒber verbindlicher und zielstrebiger und zugĂ€nglicher. 

Deine Worte = Deine Beziehungen

Nun, vielleicht bemĂŒhst Du Dich bereits, positive Worte in GesprĂ€chen mit Freunden, Deiner Familie und Deinen Kollegen zu wĂ€hlen. Super! Deine Sprache beeinflusst Deine Beziehungen und gute Kommunikation ist der Leim zwischen den verschiedenen Persönlichkeiten im Unternehmen und das Öl, dass die Maschine am Laufen hĂ€lt. 

Positive Worte beeinflussen die Unternehmenskultur

FeedFORWARD statt FeedBACK

Die Zukunft können wir Àndern, die Vergangenheit nicht. Warum also geben wir immer noch "Feedback"? Sollte es nicht eigentlich Feedforward heissen? Ein Motivation, die auf die Zukunft ausgerichtet ist, die Chancen aufzeigt und Potentiale sichtbar macht.

Nur Wort-Spielerei? Was meinst Du?

Ich bin davon ĂŒberzeugt, dass sich mit einer positiven Sprache ganz automatisch mehr PositivitĂ€t einstellt. Sie sorgt dafĂŒr, dass wir uns besser fĂŒhlen. Aus einer Fehlerkultur wird eine Chancenkultur, aus Problemen werden Herausforderungen und aus Feedback wird eben Feedforward. Statt rĂŒckwirkend zu bewerten, was schief gelaufen ist, werden beim Feedforward konkrete VerbesserungsvorschlĂ€ge gegeben. Es wird sich ganz auf die Zukunft fokussiert, auf konkrete Lösungen und auf Potenziale. Feedforward gestaltet Deine Kommunikation positiver und ist auf die Zukunft ausgerichtet.

Ein weiterer "Vorteil" von Feedforward (im Vergleich zu Feedback): Wir sehen es weniger als Angriff auf unsere Person an. Es stellt sich weniger das GefĂŒhl ein, versagt zu haben.

Mein Tipp: Probiere das ganze doch gleich einmal in Deinem Team aus. Lade Dir mein Arbeitsblatt herunter - Feedfoward Übung -, drucke es Dir aus und fĂŒhre die Übung mit einem Kollegen durch. Viel Spass!

Mache Dein Leben positiver

Fakt ist, dass unsere RealitĂ€t immer von uns selbst geschaffen wird. Wir haben stehts einen Einfluss darauf, wie wir die Welt wahrnehmen und wir entscheiden, wie unsere Handlungen aussehen. Darum plĂ€diere ich fĂŒr realistischen Optimismus. Mit einer positiven Sprache und Haltung machst Du Dein und das Leben der Menschen in Deinem Umfeld positiver.

Was meinst Du, klingt das nach einem erstrebenswerten Ziel? Bitte hinterlasse mir einen Kommentar mit Deinen Erfahrungen ĂŒber die Sprache und teile ihn sehr gerne in Deinem Netzwerk. Ich freue mich ĂŒber eine spannende Diskussion mit Dir!  

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