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Selbstwahrnehmung

Filiz Scarcella Allgemein Leave a Comment

In meinem letzten Beitrag ging es darum, die eigenen Stärken zu erkennen, herauszufinden, worin Du so richtig gut bist. Warum ich mich mit diesem Thema so intensiv beschäftige? Weil ich weiss, dass nur diejenigen, die Klarheit aber vor allem auch eine gesunde Selbstwahrnehmung haben, erfolgreich und glücklich sein können.

Mein Charakter, meine Stärken

Ich weiss zum Beispiel, dass Humor, Selbstdisziplin und Führungsfähigkeiten zu meinen Stärken gehören. Es macht mir Spass, Menschen durch Gespräche und Coaching zu ihrem Erfolg zu verhelfen. Ich liebe es, Selbsterkenntnisse aus anderen herauszukitzeln, von denen sie keine Ahnung hatten. Und wenn Du mir mit zusammen arbeitest, wirst Du sehen, wie effizient ich mit Informationen umgehe, wie hart ich arbeite und wie diszipliniert ich sein kann, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe.

Meine Charakter-Stärken kann ich täglich weiterentwickeln und ich mache genau das, worin ich gut bin. Wie ich dahin kam? Ich habe mich mit der Frage “Wer bin ich?” beschäftigt. Ich habe an meiner Selbstwahrnehmung gearbeitet.

Die Sache mit der Selbstwahrnehmung

Es geht beim Thema ‘Selbstwahrnehmung’ darum, sich nicht auf einen Teil Deiner Persönlichkeit zu beschränken, sondern ein Bild von Dir gesamt zu bekommen, inklusive aller Stärken, Schwächen, Deiner persönlichen Ausstrahlung und Deiner Emotionen. Wo sind Deine Ecken und Kanten? Die Summe aller Selbstwahrnehmungen, also all Deiner Facetten, lassen dann ein Selbstbild entstehen.

Dein Gesicht aus der frontalen Perspektive kommt Dir sicherlich bekannt vor, schließlich siehst Du es täglich im Spiegel. Macht aber nun jemand ein Foto und Du siehst Dich von der Seite oder von hinten, dann denkst Du Dir plötzlich “Ohh, mein Hinterkopf sieht irgendwie komisch aus.”. Genauso geht es vielen, wenn sie ihre Stimme auf einem Tonband hören. “Das klingt total seltsam, überhaupt nicht nach mir.”

Das ist ganz normal! Du nimmst oft nur einzelne Facetten von Dir wahr. Desto mehr Teile und Perspektiven Du aber zusammenfügen kannst, desto mehr Informationen Du über Dich selbst hast, desto genauer ist Deine Selbstwahrnehmung.

Es geht nicht um Esoterik, nicht um Hippie-Selbsterfahrung, sondern um knallharte Selbstreflexion.

Selbstwahrnehmung und Fremdwahrnehmung im Vergleich in einer Infografik

Gesunde Selbstwahrnehmung für ein gesundes Selbstbewusstsein


Du wirst feststellen, dass die Sache mit der Selbstwahrnehmung gar nicht so einfach ist. Viele gehen aus diesem Grund das Thema erst gar nicht an. Man müsste sich ja mit den eigenen Schwächen auseinandersetzen. Es könnte ja unangenehm werden. Andere meinen zwar ein Selbstbild zu haben, es stellt sich aber heraus, dass dieses total verzerrt ist.  

Selbstwahrnehmung ist die Basis für ein gesundes Selbstbewusstsein. Weisst Du, wie Du auf andere wirkst und kannst Deine Gefühle einschätzen, dann wird es Dir leichter fallen, Dich genau so zu akzeptieren, wie Du bist. Ehrlichkeit, vor allem zu sich selbst, ist hierbei immer der erste Schritt.

Ehrlichkeit ist zur Selbstwahrnehmung der erste Schritt

Mangelnde oder verzerrte Selbstwahrnehmung kann zu sozialem Rückzug und sogar zu Krankheiten, wie zum Beispiel Mager- oder Fresssucht sucht führen. Nicht nur für beruflichen Erfolg, nein auch für Deine Gesundheit und Dein Sozialleben spielt es eine grosse Rolle, Dich selbst zu kennen. Erfolg wird sich mit gesunder Selbstwahrnehmung viel leichter einstellen.

Filiz’ Tipps für bessere Selbstwahrnehmung


Im folgendem habe ich ein paar Tipps für Dich vorbereitet. Mir ist es wichtig, dass Du diese nicht nur überfliegst, sondern auch umsetzt. Du wirst sehen, wie Dich eine gesunde Selbstwahrnehmung, die Du stetig trainierst, weiterbringen wird. Das ganze funktioniert aber nur dann, wenn sich Deine Überlegungen auch in Taten niederschlagen. Nur zu wissen, wer Du bist, bringt Dich nicht weiter, wenn Du Deine Stärken nicht förderst und an Deinen Schwächen arbeitest.

Aus diesem Grund freue ich mich auf persönlichen Kontakt mit Dir. Ich möchte hören, wie Deine Reise zu mehr Selbstwahrnehmung vorangeht!

Tipp 1: Kommunikation


Höre Deinen Freunden, Deiner Familie, den Kollegen und Chefs aktiv zu und achte auf Feedback, dass zu Deiner Person gegeben wird. Wie nimmt Dich Deine Umgebung wahr? Achte aber bitte auch darauf, nichts zu hören, was nicht gesagt wurde und zu viel in manche Aussagen hinein zu interpretieren!

Kommunikation ist großer Teil des Prozesses zur Selbstwahrnehmung
Verstecke Dich in Gesprächen ausserdem nicht hinter ‘man’-Aussagen, sondern beziehe Themen direkt auf Dich selbst oder andere Personen. So wird es Dir leichter fallen, Deine Gefühle zu kommunizieren. 

Tipp 2: Situationen reflektieren


Da gab es heute eine Situation, in der Du Dich besonders geärgert hast? Überlege in einer ruhigen Minute noch einmal genau, was vorgefallen ist und berücksichtige alle Faktoren, die dazu geführt haben. Was würdest Du das nächste Mal anders machen?

Gleiches gilt aber auch für Momente, in denen Du gelacht und Dich wohl gefühlt, Aufgaben, die Du erfolgreich gemeistert hast, Komplimente, die man Dir gemacht hat.

Selbstwahrnehmung ist ein Balance-Akt. Sieh die Welt nicht durch die “rosarote Brille” aber schalte den kleinen kritischen Mann in Deinem Ohr auch manchmal ab, der Dich zur Vorsicht mahnt und Dir Selbstzweifel in den Kopf setzt.

Tipp 3: Achtsamkeit schulen


Um Dich selbst besser wahrnehmen zu können, achte genau auf Deine Umgebung. Bist Du zum Beispiel unterwegs auf einem Waldspaziergang, so nimm all die Geräusche und Gerüche wahr, die um Dich herum sind. Lösen sie Gefühle oder Erinnerungen in Dir aus?

Achte auf Reaktionen Deiner Gesprächspartner. Sind diese des öfteren anders, als Du sie erwartest, so ist es gut möglich, dass etwas mit Deiner Selbstwahrnehmung nicht ganz stimmt.

Tipp 4: Tagebuch führen


Ein Tagebuch ist dazu da, den Tag Revue passieren zu lassen, Gefühle zu ordnen und sich bestimmter Ereignisse bewusst zu werden. Halte Dir eine große Spalte nur für Glücksmomente frei! Viel zu oft, sehen wir nur das Negative. Wir nörgeln gern und haben da diese kritische Stimme im Ohr, die uns sagt, dass alles schlecht ist. Nein, ist es nicht und alles was heute gut lief gehört in die Glücksmomente-Spalte.

Tagebuch führen hilft bei der Selbstwahrnehmung und macht uns der Glücksmomente bewusst

Tipp 5: Zeit für Dich


Nimm Dir Auszeiten, meditiere, treibe Sport – Mach, was Dich glücklich macht! Auch wenn Du Dir noch nie die Zeit genommen hast, in Dich hineinzuhorchen: Es ist nie zu spät und Du kannst jetzt gleich damit beginnen! Leg den Schalter um!

Setzt Du all diese Tipps um und machst einige von ihnen zur Gewohnheit, so wirst Du schnell merken, wie Deine Selbstwahrnehmung und somit auch Dein Selbstbewusstsein steigt. Deine Schwächen aber vor allem Deine Stärken werden Dir bewusster und Du kannst diese einsetzen um im Beruf und privat erfolgreicher zu werden.

Was meinst Du – Kennst Du Dich selbst? Welche verschiedenen Charakter-Stärken es gibt, erfährst Du in meinem nächsten Beitrag.


FILIZ SCARCELLA EXPERTIN:

“positives Leadership-Management” für kreative Macher!

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